Übersicht aller Workshops


Workshops, 1. Tag (25.06.2013)
 

Workshop 1) Das Prinzip Lernergebnisorientierung als Basis für zielgruppengerechte Übergangsgestaltung

In Bezug auf die Planung und Erprobung von Aktivitäten und Angeboten kann das Thema Lernergebnisorientierung wichtige Impulse für Projektarbeiten liefern. Im Workshop sollen folgende Fragestellungen im Vordergrund stehen, die mit der konkreten Projektpraxis vor Ort verbunden werden sollen: Welche Bedeutung kommt Lernergebnisorientierung bei der Gestaltung von Übergängen von der beruflichen in die hochschulische Bildung zu? Welche Zusammenhänge lassen sich zwischen Lernergebnisorientierung und Anrechnung herstellen? Welche Relevanz hat dieses Prinzip für die Zielgruppe der beruflich Qualifizierten? Der Workshop soll nach einem Impulsreferat als offener und intensiver Austausch über das Thema Lernergebnisorientierung geführt werden. Ziel des Workshops soll es sein, die Tragweite und -fähigkeit dieses Prinzips vor dem Hintergrund der bisherigen Erfahrungen und Erkenntnisse in den Projekten einzuschätzen.

Referentin: Dr. Eva Cendon (DUW Berlin und Wissenschaftliche Begleitung des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“)
 
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Workshop 2) Ansprache, Information, Motivation – Zur Rekrutierung von Studierenden

Für viele ANKOM-Projekte stellt die Frage nach einer geeigneten Ansprache und Information von beruflich qualifizierten bzw. berufstätigen Studienberechtigten einen von mehreren im Projekt zu bearbeitenden Entwicklungsschwerpunkten dar. Hierbei liegt der Fokus häufig auf der Akquise potenzieller Studierender durch den Aufbau von Kooperationsnetzwerken. Teilweise bearbeiten ANKOM-Projekte aber auch den Bereich der Angebotsentwicklung von hochgradig innovativen Studiengängen bzw. knüpfen an Akademisierungsstrategien und –bedarfe bestimmter Berufsfelder an. Um an diese und ähnlich gelagerte Projektbedarfe anzuschließen, wird ein Workshop angeboten, der die Thematik „Rekrutierung von beruflich qualifizierten Studierenden“ aufgreift und aus verschiedenen Facetten beleuchtet.

Referentin: Dr. Christine von Prümmer (ehem. FernUniversität in Hagen, Bereich Evaluation und Qualitätssicherung des Fernstudiums)
 
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Workshop 3) Pauschale Anrechnung – Ausbau des Angebotes

Viele Projekte haben das Ziel, ihr Angebot pauschaler Anrechnungsmöglichkeiten auf weitere berufliche Aus- oder Weiterbildungen auszudehnen. Aber wie findet die Auswahl der beruflichen Bildungsgänge oder auch Bildungsanbieter statt? Dazu kann ein analytischer Blick in die affine Welt der beruflichen Bildung helfen, um Hinweise zu erhalten, welche Aus- und Weiterbildungen für eine Anrechnung auf einen Studiengang in Frage kommen können. Wie kann man das Wissen z. B. über das Fächerwahlverhalten von beruflich Qualifizierten nutzbar machen? Wie und wo kann man sich über die Abschlüsse informieren? Welche Hilfestellung kann aus der beruflichen Bildung gegeben werden? Wo werden/sind Abschlüsse der beruflichen Bildung schon auf eine Anrechnung hin konzipiert? Was tut die berufliche Bildung um Anrechnung weiter zu befördern? Welche Rolle spielen die unterschiedlichen Anbieter der Abschlüsse – sind Abschlüsse mit der gleichen Bezeichnung auch inhaltlich identisch? Wir möchten zusammen mit einem Experten / einer Expertin für die berufliche Bildung diskutieren, wie Hochschulen in Bezug auf die Entwicklung von pauschaler Anrechnung Zugänge in die berufliche Bildung finden können.

Referent: Dr. Ulrich Blötz (Bundesinstitut für Berufsbildung)
 
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Workshop 4) Traditionelle und nicht-traditionelle Studierende am Fachbereich Sozialökonomie der Universität Hamburg – Erste Ergebnisse aus dem Projekt PETS

Das Thema „Studium ohne Abitur“ ist auf vielfältige Weise mit den Aktivitäten und Maßnahmen der ANKOM-Übergänge-Projekte verbunden. In Bezug auf die Planung und Erprobung von Aktivitäten und Angeboten können Fragen nach Unterschieden zwischen traditionellen und „nicht-traditionellen“ Studierenden wichtige Impulse für die weiteren Projektarbeiten liefern. Der Einstiegsvortrag thematisiert erste Erkenntnisse aus dem im Rahmen des Qualitätspakts Lehre des BMBF geförderten Forschungsprojekt „PETS – Passagen aus Erwerbstätigkeit in das Studium“. Anschließend wird der Workshop als offener und intensiver Austausch über das Thema „Studium ohne Abitur“ fortgesetzt. Dazu ist im Anschluss an den Impulsvortrag eine moderierte Diskussionsphase vorgesehen. Ziel des Workshops soll es sein, die vorgestellten Ergebnisse aus PETS auf die bisherigen praktischen Projekt-Erfahrungen und -Erkenntnisse in ANKOM-Übergänge zu beziehen.

Referent: Dr. Tobias Brändle (wiss. Mitarbeiter, Fachbereich Sozialökonomie der Universität Hamburg, Projekt PETS)

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Workshops, 2.Tag (26.06.2013)
 

Workshop 5) Potentiale des Einsatzes neuer Medien nutzen: eLearning- und Blended Learning Szenarien

Im Rahmen des Workshops wird ein Überblick über Szenarien des Einsatzes neuer Medien in Bildungsprozessen gegeben und der Mehrwert für die einzelnen Szenarien gemeinsam mit den Teilnehmenden herausgearbeitet – gerade im Hinblick auf die für das ANKOM Projekt spezifischen Zielgruppen und Bedarfe wie Übergangs- und Studieneingangsphasen. Anhand von Beispielen wird verdeutlicht, wie verschiedene Lehr- und Lernmethoden mit Hilfe von neuen Medien umgesetzt und welche Aspekte bei der Gestaltung beachtet werden können. Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden verschiedene Einsatzszenarien entwickelt. Der Workshop ist für Einsteigerund Einsteigerinnen gedacht, die einen Überblick erhalten wollen. Experten/Projekte mit eigenen eLearning-Settings sind herzlich eingeladen ihre Beispiele einzubringen und den Projektpartnern zur Diskussion zu stellen bzw. den Workshop nutzen, um ihre Anwendungen im Projektkontext vorzustellen.

Referentin: Claudia Bremer (Geschäftsführerin studiumdigitale, Goethe-Universität Frankfurt)
 
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Workshop 6) Exkursion in den Beratungsdschungel

Beratung im Bereich "Übergang an die Hochschule" ist vielfältig, vielschichtig, häufig disparat und zwischen verschiedenen Beratungsakteuren nicht oder wenig abgestimmt. Für Ratsuchende entstehen in oder nach einer Beratung mehr neue Fragestellungen als Orientierung und Antworten. Sie beurteilen Beratungsergebnisse häufig als dürftig und empfinden das Auffinden von passenden Informationen als mühsam und anstrengend. Auf der Basis von Erfahrungsberichten gibt der Workshop einen Überblick über die wesentlichen Beratungsfelder, Beratungsbedarfe, das verzweigte Labyrinth unterschiedlicher Beratungsstellen und -akteure sowie Ideen und Anregungen zur Fokussierung von Informationen, zur Abstimmung von Beratungsfolgen und zur Entwicklung von passenden Beratungsleitfäden.

Referentin: Monika Hartmann-Bischoff (Geschäftsführerin der Servicestelle Offene Hochschule Niedersachsen)
 
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Workshop 7) Zur Entwicklung des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR)

2013 haben die politisch Zuständigen in Bund und Ländern einen gemeinsamen Beschluss unterzeichnet, der die Grundlage für die Implementierung des Deutschen Qualifikationsrahmens schafft. Im Workshop soll über die Leistungen des DQR und den aktuellen Entwicklungsstand informiert werden. Als nicht-regulierendes Transparenzinstrument lässt der DQR die bestehenden Zugangsregelungen im Bildungssystem unberührt. Dennoch richten sich auf ihn hohe Erwartungen, was die Erhöhung der Durchlässigkeit im Bildungssystem betrifft. Der Schwerpunkt der Diskussion soll auf den diesbezüglichen Potenzialen des DQR liegen.

Referent: Dr. Thomas Reglin (Stellvertretender Institutsleiter f-bb Forschungsinstitut Betriebliche Bildung)

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Quelle: Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung GmbH
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