"Anerkennungs- und Übergangsmanagement für die Integration beruflicher, nicht formaler und akademischer Aus- und Weiterbildung im Prozess des Lebenslangen Lernens - AnIA"

Westsächsische Hochschule Zwickau

Projektlaufzeit:

Oktober 2011 bis August 2014

Projektbeschreibung:

Bildungssysteme müssen durchlässiger werden. Dazu dient auch die Optimierung des Übergangs von nicht-akademischen zu akademischen Qualifizierungswegen. Ein besonderes Modell wurde für die Integration eines Studiums an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie München und des Studiums zum Bachelor der Betriebswirtschaft an der Westsächsischen Hochschule Zwickau entwickelt und implementiert.

Ziele:

Herausforderungen:

Vorgehensweise:

Es wird zwischen komplexen und speziellen Vorgehensweisen unterschieden.

Die Aktivitäten der Handlungsebenen werden in die Bereiche Organisation und Struktur, Programm und Inhalt sowie Services und Ressourcen diversifiziert, in dem spezifische Maßnahmen umgesetzt werden.

Zielgruppen:

TeilnehmerInnen sind beruflich Qualifizierte aus dem Fernstudium, die insbesondere im Rahmen des VWA Modells oder ähnlich gelagerten Angeboten ihre Studienberechtigung erlangt haben.

Übergangsmaßnahmen:

Zu Übergangsmaßnahmen wird zwischen komplexen und speziellen Handlungsfeldern unterschieden.
Das komplexe Handlungsfeld ist vorgesehen, um integrierte Lösungen für einen ganzheitlich optimierten Prozess vom Erkennen des Bildungsinteresses- bzw. -bedarfs beruflich Qualifizierter bis zum Studienabschluss zu ermöglichen.
Spezielle Handlungsfelder, die explizit auf die Anforderungen der BMBF-Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen für den Übergang von der beruflichen in die hochschulische Bildung vom 18.04.2011 ausgerichtet sind, wirken - durch spezifische, geförderte Maßnahmen - ganz explizit auf die Anerkennung beruflicher Kompetenzen bei einem Übergang in ein Hochschulstudium ein.

Anrechnungsverfahren:

Das für den konkreten Studiengang entwickelte Modell sieht vor, dass eine Anrechnung erfolgt, wenn mindestens 75% der Lehrinhalte direkt übereinstimmen und weitere, an der VWA, aber nicht an der WHZ gelehrte Inhalte, die in sachlichem Zusammenhang mit dem Modul stehen vorhanden sind, so dass die Summe mindestens 90 % des Gesamtgebietes abdeckt.
Zudem muss für die Anrechnung das Niveau des Qualifikationsrahmens (Wissen, Verstehen, Können) für deutsche Hochschulabschlüsse bestätigt werden.
Nach Inhalt, Umfang, Niveau und Art der Prüfung wurden den Lehrenden der WHZ die an der VWA gelehrten Fächer zunächst schriftlich, nachfolgend von den Lehrenden der VWA im Rahmen von Dozentenkonferenzen vorgestellt.

Studiengänge:

B.A. Betriebswirtschaftslehre

Berufliche Ausbildungen:

Jede Art von Ausbildung, die den Zugang für die Immatrikulation an der VWA München ermöglicht.

Berufliche Fort-/Weiterbildungen:

Studiengänge der Betriebswirtschaftslehre an der VWA München.

Kooperationspartner:

Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie München
Herr Univ.-Prof. Dr. rer. oec. Rainer Marr
E-Mail:

 

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Quelle: Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung GmbH
http://ankom.dzhw.eu/projekte/p20_hs_zwickau
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